War Winnenden also tatsächlich eine Inszenierung? Zumindest in Bezug auf die jetzt beschlossenen Folgen deutet einiges darauf hin:
Verbot von Ballerspielen wie Paintball, ein zentrales Waffenregister, unangemeldete Waffenkontrollen usw.
Unsere Regierung muss wirklich große Angst haben - vor den kommenden Aufständen.
Um es gleich vorwegzunehmen: Die Opfer in Winnenden sind tragisch, das stellt niemand in Frage. Gleichwohl kam es vielen von uns jedoch bereits bei den ersten Meldungen höchst seltsam vor, was da geschah.
Innerhalb von zwei Stunden stand der Täter fest, nach nur einer Stunde wurde aber Tim K’s Elternhaus bereits durchsucht, eine 40km-Flucht trotz Hundertschaft SEK in der Nähe… zahlreiche Blogs und Kritiker haben diesen “Amoklauf” genau unter die Lupe genommen und unzählige Ungereimtheiten enttarnt.
Zwar hatte Dr. Wachsam alias “Wolfgang Stasi Schäuble” zunächst keine Notwendigkeit gesehen, die Gesetzeslage zu verschärfen. Aber glauben Sie daran, dass er nicht schon längst die gerade beschlossenen Pläne in der Schublade liegen hatte? Einzig der konkrete Anlass fehlte.
Dass nun der Zufall zu Hilfe kam und ein Schüler solch einen Amoklauf - laut Zeugen gleichzeitig vermummt und nicht vermummt - durchführte: Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.
Eine tagelange Riesenwelle in allen Medien, widersprüchlichste Aussagen und Tathergangsbeschreibungen und dann kamen sie eben doch, die Schreie nach mehr Sicherheit und Verschärfung des Waffenrechts.
Seltsam unbeachtet verlief dagegen kurze Zeit später der “Amoklauf” vom 7. April 2009 am Landgericht in Landshut. Wäre es hier nicht angebracht gewesen, nach diesem Vorfall sämtliche Gerichte umgehend mit Flughafenscannern auszurüsten, wie es an vielen Gerichten bereits üblich ist?
Vielleicht wurde hier deswegen nicht überreagiert, weil dieser Vorfall gar nicht geplant war. Huch, soll das etwa heißen, Winnenden war geplant? Wer weiß, wir werden es in dieser BRD wohl nie erfahren.
Welche Konsequenzen hat denn nun “unsere Regierung” aus Winnenden gezogen?
- Waffensicherung
Einige Waffengattungen sollen eine biometrische Sicherung erhalten. - Verbot von Kampfspielen
Das Spielen von Paintball, Gotcha und Laserdom soll als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldern bis zu 5.000 € geahndet werden. Schade nur, dass das OWiG gar keine Gültigkeit mehr besitzt. - Zentrales Waffenregister
Die bisher bereits auf kommunaler Ebene registrierten Waffen sollen zur besseren Kontrolle in einem zentralen Register gebündelt werden. - Amnestie
Wer illegalerweise Waffen besitzt, kann diese innerhalb einer Frist straffrei bei der Polizei abgeben. - Kontrollen von Waffenbesitzern
Waffenbesitzer können und sollen künftig auch dann von den zuständigen Behörden kontrolliert werden dürfen, wenn kein Verdacht auf Gesetzesverstöße besteht. Auch soll schärfer überprüft werden, ob die Inhaber eines Waffenscheins diesen tatsächlich benötigen, was in Zukunft ohne Einhaltung von Fristen möglich sein soll.


